Unsere Aufgabe

Lokaler Rohstoff-Lieferant mit Weitblick

Die Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG wurde 1984 in Nachfolge des seit langem dort ansässigen Unternehmens Denzel gegründet. Heute sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kieswerk Birkenbühl für die Belieferung des Baugewerbes, der Baustoff- und Betonfertigteilindustrie, der Garten- und Landschaftsbauindustrie und vieler Privatkunden mit mineralischen Rohstoffen.

Für Generationen mit Plan

Unsere Herkunft prägt uns. Darum gestalten wir unsere Zukunft bewusst und aktiv. Wir von der Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG beliefern nicht nur Bauprojekte verschiedenster Größenordnung mit mineralischen Rohstoffen. Wir kümmern uns auch um die Aufbereitung und das Recycling mineralischer Abfälle und nehmen Erdaushub für einen naturschonenden Einsatz an. Nach Abschluss der Kiesgewinnung tragen wir durch die umfangreiche Renaturierung und Rekultivierung zur Schonung natürlicher Ressourcen, zum Schutz der Umwelt und zur Entwicklung zahlreicher Nutz- und Erholungsflächen bei.

Tannenzapfen auf dem Baum

Für regionale Zukunftssicherung

Erfahrung trifft auf Verantwortung: Wir von der Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG versorgen nicht nur das Baugewerbe, die Fertigteilindustrie, den Garten- und Landschaftsbau sowie private Bauherren in der Region mit mineralischen Rohstoffen. Wir denken an morgen und sorgen für die Menschen, die hier leben und für die Natur. Mit unserem Engagement geben wir dieser meist mehr zurück, als wir ihr genommen haben. Wofür wir uns durch unser Handeln verpflichtet fühlen:

Waldausschnitt

Für Landschaftsentwicklung

Wo wir heute noch Kies gewinnen, wächst morgen bereits neues Leben. Jede Fläche, die wir nutzen, ist nur auf Zeit ein Teil unseres Abbaus. Währenddessen denken wir bereits aktiv für das Danach mit. Strenge Auflagen sichern, dass nach unserer letzten Schaufel Kies etwas Wertvolles zurückbleibt: Renaturierte oder rekultivierte Landschaften, die oft artenreicher und vielfältiger sind als zuvor. Sie bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Heimat, die in unseren Kulturlandschaften aufgrund menschlichen Eingriffs kaum mehr vorkommen.

Bäume am Waldrand

Für gute Infrastruktur

Rohstoffe für das Leben vor Ort: Ob Zuhause, im Klassenzimmer, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spaziergang im Park – überall steckt ein Stück Kies aus der Region. Mit kurzen Wegen versorgen wir die Bauwirtschaft zuverlässig mit den mineralischen Rohstoffen, die es braucht, um unsere Infrastruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln: für sicheres Wohnen, moderne Bildung, gute Nahversorgung und lebendige Freizeitorte. Als örtliches Kiesabbaugebiet leisten wir einen stillen, aber entscheidenden Beitrag für das tägliche Leben.

Gebäudeausschnitt
Gehweg in einer Allee

Für starke Gemeinden

Heute brauchen Gemeinden stärkere Wurzeln denn je – und damit gute wirtschaftliche Impulse. Durch die zuverlässige Versorgung mit Baumaterialien vor Ort bilden wir als Kieswerk die Grundlage für Wachstum: für neue Betriebe, für Arbeitsplätze, für die Zukunft. Wir werten auch die finanzielle Basis der Kommune auf, indem wir Gewerbesteuer abrichten. Diese trägt dazu bei, dass Infrastruktur, Bildung und öffentliche Angebote gesichert sind und weiter ausgebaut werden.

Blick von oben auf Bäume, See und ein Dorf

Für sichere Arbeitsplätze

Als Kiesabbaugebiet sichern wir nicht nur die Versorgung mit Rohstoffen. Wir schaffen stabile Arbeitsplätze in der Region . Ob im technischen Bereich, in der Logistik, der Verwaltung oder im Natur- und Umweltschutz: Die Tätigkeitsfelder sind vielfältig und die Perspektiven langfristig. Menschen aus der Region finden hier Arbeit mit Sinn – verbunden mit Verantwortung und Zukunftsorientierung. So entsteht wirtschaftliche Stabilität, die bleibt und eine Gemeinschaft, die wächst.

Arbeiter mit Bagger im Hintergrund

Für produzierendes Gewerbe

Was im Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG beginnt, wird zum Rohstoff für Innovation. Denn mineralische Rohstoffe sind echte Alleskönner. Sie bilden nicht nur das Fundament jeder Baustelle, sondern stecken auch in vielen weiteren Bereichen unseres Alltags – oft unsichtbar, aber unverzichtbar. Von der Hightech-Industrie über die Glasherstellung bis zur Produktion von Solarpaneelen: Ohne Quarzsand gäbe es beispielsweise keine Mikrochips, keine Smartphones, keine Energiewende.

Sonnarpaletten auf ner Wiese
Baugrube von oben

Für effiziente Flächennutzung

Rohstoffe gewinnen mit Augenmaß: Mineralische Rohstoffe gewinnen wir stets entsprechend der Nachfrage. Dabei nehmen wir nur, was wirklich gebraucht wird – und nicht mehr. Der Flächenbedarf dafür ist erstaunlich gering: In Baden-Württemberg entfallen auf die gesamte Rohstoffgewinnung gerade einmal 0,2 Prozent der Landesfläche – ein Bruchteil im Vergleich zu anderen Nutzungen. Effiziente Flächennutzung bedeutet Verantwortung: für die Natur, für die Region und für kommende Generationen.

Gesetzliche Auflagen

Der Abbau von Kies ist unerlässlich für den Bau und die Infrastruktur – doch ebenso wichtig ist der Schutz von Natur und Umwelt. Deshalb halten wir strenge gesetzliche Vorgaben ein, die sicherstellen, dass Ökosysteme erhalten und rekultiviert werden. Denn nachhaltiger Kiesabbau geht mit hohen Auflagen für den Umwelt- und Naturschutz einher.

Strauch mit Blumen

Öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren

Von der Planung eines Abbauvorhabens bis zu dessen Realisierung: Die Rohstoffgewinnung in Kiesabbauflächen unterliegt strengen verfahrensmäßigen Anforderungen. Dafür werden eine Reihe umfangreicher Untersuchungen und Beiträge erarbeitet und mehrere Verfahrensschritte bis zur Genehmigung bewältigt:

Vorbereitende Untersuchungen
Eine für den Kiesabbau ausgewiesene Fläche wird zunächst detaillierter rohstoff- und hydrogeologischer Untersuchungen unterzogen. Damit werden Umfang und Abbauwürdigkeit, Qualität des Rohstoffes und Grundwasserverhältnisse bestimmt. In einem Abwägungsprozess wird danach entschieden, ob vergleichbare Alternativen bestehen oder statt einer neuen Abbaustätte eine bereits bestehende Fläche erweitert werden könnte. Die dazu erforderlichen Rohstoff- und hydrogeologischen Untersuchungen, wie z. B. Bohrungen und geophysikalische Messverfahren, werden von spezialisierten Fachbüros durchgeführt und bewertet. Eine fachliche Plausibilitätsprüfung dieser Auswertungen wird anschließend im Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg durchgeführt. Bereits diese vorbereitenden Untersuchungen können sich auf mehrere Jahre erstrecken.

Screening
Im Screening entscheiden die einzelnen Fachbereiche des Landratsamtes anhand der eingereichten Entwurfspläne und der Rechtslage, ob zur Abbaugenehmigung etwa noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung oder ähnliches erforderlich ist.

Öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren
Im nächsten Schritt finden die Ausarbeitung der Antragsunterlagen und das öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren statt. Es geht darum, dass der Abbau dem Landschafts-, Natur- und Artenschutzes entspricht und für die Rohstoffversorgung notwendig ist. Darin ist auch definiert, dass die Abbauflächen im Anschluss einer geeigneten Nutzung zugeführt werden. Das kann dieselbe Vornutzung, die Überführung in eine neue Nutzung oder auch in Flächen für den Natur- und Artenschutz beinhalten. Die Planung solcher Vorhaben wird von erfahrenen Fachbüros ausgearbeitet und die Genehmigungsverfahren bis zu deren Abschluss begleitet. Abhängig von Umfang und Lage eines Abbauvorhabens sind ggf. weitere Planungsinstrumente erforderlich: Umweltverträglichkeitsstudie bzw. -prüfung (UVP), Flora-Fauna-Habitat-Verträglichkeitsprüfung (FFH), landschaftspflegerischer Begleitplan, forstrechtliche Unterlagen, Verkehrs-, Lärm und Staubimmissionsprognosen, bodenschutzbezogene und limnologische Untersuchungen. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben muss auch die Öffentlichkeit über das Vorhaben informieren werden. Öffentliche-rechtliche Genehmigungsverfahren für den Kiesabbau von Screening über Antragstellung bis Genehmigung einschließlich Öffentlichkeitsarbeit dauern mehrere Jahre.

Pflichten
Die Genehmigung eines Abbauvorhabens ist mit Pflichten für den Antragsteller verbunden. Zunächst ist die Sicherheit für die Umsetzung und späterer Nutzung in Form von Bankbürgschaften sicherzustellen. Natur- und artenschutzfachliche Auflagen sowie Nachweise grundwasserrelevanter Parameter werden durch Fachpersonen bzw. Fachbüros sichergestellt und im Genehmigungsbescheid festgeschrieben. Die jeweiligen Ergebnisse müssen regelmäßig bei der Genehmigungsbehörde vorgelegt und die so gewonnenen Erkenntnisse in Maßnahmen umgesetzt werden. Das Monitoring umfasst mindestens den Zeitraum vom Beginn bis zum Abschluss der Abbautätigkeit.

Raumordnungsverfahren (ROV)
Die Verfahren treten nur dann ein, wenn raumordnerische Belange nicht geklärt wurden. Dafür wird in der Regel ein Regionalplan des zuständigen Regionalverbandes erstellt. Dauert die Aufstellung eines Regionalplanes viel Zeit, dass Engpässe bei der Deckung mit Rohstoffen auftreten können, muss ein ROV dem eigentlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet werden. ROV werden beim zuständigen Regierungspräsidium durchgeführt und benötigen intensive Vorbereitungen, die dem eigentlichen Genehmigungsverfahrens nahekommen. Wie die öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren für den Kiesabbau dauern auch ROV mehrere Jahre. Sie werden von erfahrenen Fachbüros bis zu deren Abschluss begleitet.